
Ihr Bürgerschaftsabgeordneter und SPD Hochschulexperte Philipp-Sebastian Kühn lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einer interessanten Diskussionsveranstaltung an der Universität Hamburg ein.
Die deutsche Universitätslandschaft befindet sich in einer der dynamischsten Phasen seit langem. Mehrere Veränderungsprozesse finden gleichzeitig statt: die Umstellung der Studiengänge auf das Bachelor/Mastersystem, welche eine Überarbeitung aller Curricula erfordert und ein Umdenken in der Lehre nötig macht. Die Exzellenzinitiative von Bund und Ländern, die die Fokussierung aller Hochschulen auf ihre Stärken angeregt hat. Vielerorts – so auch in Hamburg – gibt es heftige Diskussionen um die Verteilung der Studiengebühren, was neben der politischen Grundsatzfrage der Bildungsgerechtigkeit auch die Frage der strukturellen Unterfinanzierung der Hochschulen aufwirft.
Über die Hamburger Universität wurde in den vergangenen Monaten erfreulich intensiv diskutiert, dabei standen allerdings einseitig die Standortfrage und Personalien im Vordergrund. Diese Diskussion greift zu kurz, denn sie blendet aus, welcher Gesamtherausforderung Universitäten sich heute gegenübersehen: Sie wollen national und international für Studierende und Wissenschaftler attraktiv sein.
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Ihr Bürgerschaftsabgeordneter Philipp-Sebastian Kühn hat die heute vom Senat vergebenen Lehrpreise als zu kurz gegriffen kritisiert. Zwar sei es ein erster Schritt in die richtige Richtung, dass jährlich mit 140.000 Euro Anreize für gute Lehre geschaffen werden. Allerdings reiche diese singuläre Maßnahme bei weitem nicht aus, um die Lehre an Hamburgs Hochschulen in der Breite zu verbessern und exzellent zu machen.
Dagegen hat Kühn ein detailliertes Maßnahmenpapier zur Exzellenten Lehre erarbeitet. Außerdem hatte er dazu vor kurzem einen Antrag in die Bürgerschaft eingereicht, der von CDU und GAL jedoch abgelehnt wurde.
Philipp-Sebastian Kühn dazu: „Die Vergabe von Lehrpreisen ist eine gute Sache, reicht aber bei Weitem nicht aus. Die Bemühungen für exzellente Lehre müssen dringend verstärkt werden. Die Studierenden zahlen schließlich jede Menge Geld für ihr Studium und haben ein Recht auf gute Lehre.“
Auf Basis eines von ihm erarbeiteten umfassenden Maßnahmenpapiers hat Kühn vor kurzem einen Antrag für mehr Exzellenz in der Hochschullehre in die Bürgerschaft eingereicht. Dieser wurde von der schwarz-grünen Koalition jedoch abgelehnt. Stattdessen wurde ein Antrag beschlossen, der ohne neue Ansätze die bisherige Politik des Senats lobt.
»» weiterlesen » Hochschulpolitik des Senats greift zu kurz
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Philipp-Sebastian Kühn, Ihr SPD Bürgerschaftsabgeordneter im Wahlkreis Billstedt-Wilhelmsburg und hochschulpolitischer Experte der SPD Hamburg, fordert einen umfassenden Neuanfang in der Hamburger Wissenschaftspolitik. Nach den Ereignissen der letzten Wochen braucht der Wissenschaftsstandort Hamburg einen umfassenden personellen und inhaltlichen Neuanfang.
Lesen Sie dazu das Hamburger Abendblatt vom 08. Juli 2009:
Abendblatt: SPD fordert Neuanfang für Hochschulpolitik
Die Eckpunkte dieses Neuanfangs müssen sein:
1) Die Stelle des Universitäts-Präsidenten muss extern vergeben werden. Nach den Geschehnissen der letzten Wochen kann es einen wirklichen Neuanfang in der Universität nur geben, wenn eine unbelastete Person von außen kommt. Eine Besetzung innerhalb der Universität würde nur bestehende Konflikte fortführen. Damit bietet es sich auch an, außerhalb Hamburgs nach einem geeigneten Kandidaten zu suchen.
»» weiterlesen » Neuanfang in der Hochschulpolitik erforderlich
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Die Bürgerschaft ist das Landesparlament der Freien und Hansestadt Hamburg. Bevor das Plenum zusammen tritt, finden die Ausschusssitzungen, Ihr SPD Bürgerschaftsabgeordneter Philipp-Sebastian Kühn ist Mitglied im Wissenschafts- und im Eingabenausschuss, und die SPD Fraktionssitzung statt.
Sitzung der Hamburgischen Bürgerschaft
Mittwoch, den 08. Juli 2009
Donnerstag, den 09. Juli 2009
ab 15.00 Uhr im Hamburger Rathaus
Viele weitere Informationen erhalten Sie auf
www.hamburgische-buergerschaft.de
Sie können aber auch direkt als Besucherinnen und Besucher an den Bürgerschaftssitzungen teilnehmen und das Rathaus besichtigen. Melden Sie sich einfach bei uns, indem Sie hier klicken.
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Die Frage nach der Zukunft der Universität Hamburg ist bisweilen verworren. Vor allem die in der Stadt geführte Diskussion, ob anstatt einer Sanierung der Universitätsgebäude in der Innenstadt nicht gleich ein Neubau auf dem Kleinen Grasbrook vernünftiger wäre, rückt Fragen zur Zukunftsfähigkeit des Hochschulstandortes Hamburg in den Mittelpunkt des Interesses. Letztendlich, bei aller Bedeutsamkeit der Standortdiskussion, muss es eigentlich darum gehen, zu überlegen, wo die Universität Hamburg und die weiteren Hochschulen in 30 oder gar 50 Jahren stehen sollen. Und dies in einem nationalen und internationalen Kontext.
Als stellv. Wissenschaftspolitischer Sprecher der SPD Bürgerschaftsfraktion Hamburg hat Philipp-Sebastian Kühn als Beitrag zu den notwendigen Diskussionen ein Thesenpapier vorgelegt. Damit die Debatten in Hamburg nicht weiterhin zu kurz greifen, stellt Kühn fünf Thesen und damit verbundene Fragenkomplexe auf, deren Behandlung bzw. Beantwortung vor einer politischen Entscheidung erfolgen sollte. Dieses Thesenpapier zur Zukunft der Universität Hamburg können Sie sich hier als Pdf-Datei herunterladen.
090428 Kühn Thesenpapier Universität Hamburg
Wenn Sie untenstehend Weiterklicken, können Sie sich das Thesenpapier auch als Textversion durchlesen.
»» weiterlesen » Thesenpapier zur Zukunft der Universität
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