Kuehn

CSD 2014 in Hamburg – Grenzenlos stolz!

CSD Hamburg 2014 Header

Philipp-Sebastian Kühn, Fachsprecher für Lesben und Schwule der SPD-Bürgerschaftsfraktion: Es ist wichtig, dass sich die Community mit dem CSD immer wieder zu Wort meldet. Gleichstellung als Ziel ist nicht erreicht. Deshalb geht der Kampf darum weiter. Die SPD-Bürgerschaftsfraktion steht solidarisch an der Seite der Community.

In Hamburg konnten SPD-Fraktion und Senat viel bewegen: Die lesbisch-schwule Jugendarbeit wurde ausgebaut, die Aufklärungsarbeit an den Schulen konnte gestärkt werden und auch im Gesundheits- und Präventionsbereich sind die Angebote ausgebaut worden. Zudem ist Hamburg das erste Bundesland, das die Verfolgung von Homosexuellen nach 1945 systematisch aufarbeitet. Mit Gleichstellungssenatorin Schiedek hat Hamburg eine unermüdliche Kämpferin auf Bundesebene, um die Öffnung der Ehe, die Rehabilitierung der Opfer von Paragraph 175 StGB, die Aufnahme des Merkmals sexuelle Identität in das Grundgesetz und eine Reform des Transsexuellengesetzes voran zu bringen.

Für 2015 freut sich Hamburg auf die Austragung der schwul-lesbischen Fußball Europameisterschaft. Ganz im Zeichen des Sports steht auch der diesjährige Empfang zum CSD im Hamburger Rathaus, an welchem auch dieses Jahr die Regenbogenflagge als Zeichen der Akzeptanz und des Respekts weht.

Dass die Union in Berlin nach wie vor die Gleichstellung von Schwulen und Lesben blockiert, ist beschämend. Längst gibt es eine breite gesellschaftliche Mehrheit für die Öffnung der Ehe. Und selbst, wenn das nicht so wäre: Diskriminierung aufgrund sexueller oder geschlechtlicher Identität läuft den Menschenrechten zuwider. LGBTI-lebende Menschen erleben diese Diskriminierung tagtäglich: Schule, Arbeitsplatz, Familie, ärztliche Versorgung, Ämter, Altersbetreuung – selbst beim Blutspenden. Die Liste ist lang. Die Öffnung der Ehe ist ein wichtiger Schritt und eine zentrale Forderung. Gründe für den CSD wird es also auch nach einem Erfolg genügend geben.

Auch die internationale Situation muss verbessert werden. Die Situation von LGBTI-lebenden Menschen beispielsweise in Hamburgs Partnerstadt St. Petersburg ist unhaltbar. Philipp-Sebastian Kühn, MdHB, freut sich darauf, auch dieses Jahr im Rahmen eines Austauschprogramms des LSVD mit jungen Aktivistinnen und Aktivisten aus Russland sprechen zu können.

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CSD 2014: Im Gespräch mit Senatorin Schiedek

Senatorin Schiedek CSD 2014

CSD 2014: Senatorin Schiedek trifft die Community. Podiumsdiskussion zum Stand der LGBTI-Politik in Hamburg am 31. Juli.

Viel wurde in den letzten Jahren unter dem Stichwort Gleichstellung erreicht – viel ist noch zu tun. Hamburgs Justiz- und Gleichstellungssenatorin Jana Schiedek besucht am 31. Juli das PrideHouse, um mit der Community zu diskutieren. Wie ist der Stand der LGBTI-Gleichstellung in Hamburg? Was ist in Zukunft zu tun? Wie sieht es auf Bundesebene aus? Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt unserer Podiumsdiskussion zur PrideWeek des Hamburger CSD 2014. Die Schwusos Hamburg und der Fachsprecher für Schwule und Lesben der SPD-Bürgerschaftsfraktion Philipp-Sebastian Kühn laden dazu herzlich ein.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die Fragen, Anregungen und die Kritik aus dem Publikum. Eine gute Gelegenheit, um mit Senatorin Schiedek ins Gespräch zu kommen. Denn klar ist, dass es zur vollständigen rechtliche und gesellschaftlichen Gleichstellung noch ein langer Weg ist.

Gerade die homophobe Diskussion zur Aufnahme von Themen zur sexuellen und geschlechtlichen Identität in die Bildungspläne in Baden-Württemberg zeigt sehr deutlich, dass Teile der Gesellschaft offensichtlich weniger weit sind, als viele in der Community dachten. Stehen wir vor einem konservativen Rollback oder ist es ein letztes Aufbäumen ewig Gestriger? Eines darf nicht vergessen werden: Trotz einer spürbaren gesellschaftlichen Liberalisierung werden Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans* und Inter*Menschen in Deutschland nach wie vor diskriminiert und haben noch immer nicht gleiche Rechte und faire Möglichkeiten.

Senatorin Schiedek trifft die Community.
Zum Stand der LGBTI-Politik in Hamburg.

Donnerstag, 31. Juli 2014, 17 bis 19 Uhr
PrideHouse, An der Alster 40, Großer Saal

Mit vor Ort:
Philipp-Sebastian Kühn,
Fachsprecher für Lesben und Schwule der SPD-Bürgerschaftsfraktion,
Arne Platzbecker, Vorsitzender der Schwusos Hamburg (Moderation)

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CSD 2014: Politische Termine im Überblick

CSD 2014 Terminüberblick
Philipp-Sebastian Kühn, MdHB, Fachsprecher für Lesben und Schwule der SPD-Bürgerschaftsfraktion, informiert über Veranstaltungen und Termine in der diesjährigen Hamburger PrideWeek und beim CSD:

Hissen der Regenbogenflagge auf der SPD-Parteizentrale
Montag, 28. Juli 2014, 12.00 Uhr | Kurt-Schumacher-Allee 10

Ein Regenbogen über St. Georg. Philipp-Sebastian Kühn, MdHB, und die Schwusos Hamburg hissen die Regenbogenflagge auf dem Dach der SPD-Parteizentrale. Die Hamburger Sozialdemokratie zeigt damit ihre Solidarität mit den Zielen des Christopher Street Day und grüßt die Community.

Hissen der Regenbogenflagge am Hamburger Rathaus
Mittwoch, 30. Juli 2014, 11.00 Uhr | Veranstalter: BJG

Philipp-Sebastian Kühn: „In Hamburg ist es gute Tradition, anlässlich des Christopher Street Days die Regenbogenflagge am Rathaus zu hissen. Ich freue mich darauf, mit Gleichstellungssenatorin Schiedek, den Fachsprecherkolleg_Innen, Vertretern von HamburgPride und dem LSVD den Regenbogen zu hissen. Wie im vergangenen Jahr auch werden LGBTI-Jugendliche aus St. Petersburg und Moskau dabei sein. Ein wichtiges Signal.“

Gespräch mit LGBTI-Jugendlichen aus St. Petersburg und Moskau
Mittwoch, 30. Juli 2014, 12.00 Uhr | Hamburger Rathaus, Raum A

Philipp-Sebastian Kühn, MdHB, trifft gemeinsam mit weiteren Hamburger LGBTI-Vertreter_Innen aus den Bürgerschaftfraktionen Jugendliche aus St. Petersburg und Moskau, die im Rahmen eines Austausches des LSVD Hamburg die Stadt und den CSD besuchen. In dem Gespräch wird es um die Situation LGBTI-lebender Menschen in Russland gehen.

Wann kommt endlich die Gleichstellung?
Diskussionsveranstaltung mit Johannes Kahrs, MdB
Mittwoch, 30. Juli 2014, 20.00 Uhr | PrideHouse, An der Alster 40

Weitere Informationen

Senatorin Schiedek trifft die Community.
Zum Stand der LGBTI-Politik in Hamburg.

Donnerstag, 31. Juli 2014, 17.00 Uhr | PrideHouse, An der Alster 40

Weitere Informationen

SPD bei Straßenfest und Parade
Freitag, 02. August 2014, bis Sonntag, 03. August 2014

Beim CSD-Straßenfest auf Jungfernstieg und Ballindamm ist die SPD mit einem Infostand vertreten. Mit vor Ort (u.a.): Johannes Kahrs, MdB, Arne Platzbecker, Landesvorsitzender Schwusos, und Philipp-Sebastian Kühn, MdHB. Wie jedes Jahr nimmt die SPD Hamburg mit einem eigenen Wagen an der CSD-Parade am Samstag, 02. August, (Start 12 Uhr in der Langen Reihe) teil. Weitere Informationen dazu auf schwusos-hamburg.de

Politik-Arena auf der CSD-Bühne
Talk mit Philipp-Sebastian Kühn (u.a.) mit Community-Vertretern
Samstag, 02. August 2014, 17.00 Uhr | Bühne am Jungfernstieg

Philipp-Sebastian Kühn diskutiert auf Einladung von HamburgPride e.V. mit Vertreter_Innen aus Politik und Community die aktuellen LGBTI-Themen der Stadt. Im Mittelpunkt stehen die Herausforderungen und Probleme, die sich der Community 2014 stellen. Anschließend findet eine Gedenkminute für die Opfer von AIDS statt.

Hinweisen möchten wir zudem auf den diesjährigen CSD-Senatsempfang:

Senatsempfang zum Christopher Street Day
Donnerstag, 24. Juli 2014, 19.00 Uhr | Rathaus | Veranstalter: BJG

Anlässlich des CSD lädt der Senat zum Empfang ins Hamburger Rathaus ein. Gleichstellungssenatorin Jana Schiedek freut sich auf ihre Gäste. Ganz nach dem diesjährigen Motto „Grenzenlos stolz“ blickt Hamburg auf seinen CSD und freut sich auf einen Empfang mit zahlreichen Gästen. Thematischer Schwerpunkt ist dieses Jahr LGBTI und Sport.

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CSD – Hamburg gegen Homo- und Transphobie

Hamburgische Bürgerschaft am 02. Juli 2014
Debatte im Vorfeld des Christopher Street Day 2014 in Hamburg zum Thema Homo- und Transphobie


Philipp-Sebastian Kühn, Fachsprecher für Schwule und Lesben der SPD-Bürgerschaftsfraktion Hamburg, in einer Debatte im Vorfeld des Christopher Street Day 2014 zum Thema Homo- und Transphobie.

Hintergrund:
Beim CSD 2013 kam es in Hamburg zu verschiedenen Gewaltvorfällen mit vermutetem homo- bzw. transphoben Hintergrund. Kern der Bürgerschaftsdebatte sind die verschiedenen Programme und Maßnahmen des Hamburger Senats hinsichtlich homo- und transphober Gewalt und die Vorstellung eines Prozesses, an dessen Ende ein LGBTI-Richtungspapier für Hamburg stehen wird, das für die kommenden Jahre Orientierung für die gleichstellungspolitischen Vorhaben gibt. Die Rede des Abgeordneten Kühn ist ein Debattenbeitrag als Antwort auf Anträge der Grünen und der FDP, die in den Justiz- bzw. Innenausschuss überwiesen wurden, um dort die Debatte zum Thema fortzusetzen. Am Ende des Tagesordnungspunktes erklärte Hamburgs Innensenator Michael Neumann, dass auch die Innenbehörde 2014 mit dem Regenbogen beflaggt wird als Zeichen gegen Homo- und Transphobie.

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Strategie-Drucksache zu den Hochschulen – Wichtigen Impuls breit diskutieren

Philipp-Sebastian Kühn, Fachsprecher Wissenschaft und Forschung der SPD-Fraktion, zum Hochschul-Strategiepapier: “Das deutliche Bekenntnis zu mehr Exzellenz, zu stärkerer Profilierung, zu effektiverem Forschungstransfer und zu mehr Qualität in der Lehre ist ein wichtiger Impuls für die Zukunft des Wissenschaftsstandortes Hamburg. Die Strategie-Drucksache fügt sich nahtlos ein in die zahlreichen – wie man im Haushaltsplan sehen kann, durchaus mit erheblichen Haushaltsmitteln versehenen – Initiativen in dieser Wahlperiode für Wissenschaft und Forschung – von der Abschaffung der Studiengebühren bis zu Millionen-Investitionen für die Sanierung unserer Hochschulen.

Es ist gut, dass es jetzt Gelegenheit gibt, diesen Impuls in der Wissenschaftslandschaft, in der Bürgerschaft und in der Stadt breit zu diskutieren. Wir werden als SPD-Fraktion dazu unter anderem eine Expertenanhörung beantragen, zu der wir – neben anderen Expertinnen und Experten – auch Altbürgermeister Klaus von Dohnanyi sowie die beiden ehemaligen Senatoren Wilfried Maier und Wolfgang Peiner als wichtige Impulsgeber einladen möchten. Ihre Hinweise sind uns genauso wichtig wie die Stellungnahmen der Präsidenten der staatlichen Hochschulen, die jetzt im weiteren Verfahren berücksichtigt werden sollen.”

Mit Blick auf die finanziellen Entlastungen durch das Bildungspaket stellt Kühn klar: “Die zusätzlichen Mittel werden Hamburg helfen, die begonnenen Investitionen in Bildung und Wissenschaft weiter auszubauen. Im Haushaltsentwurf für 2015/2016 spiegelt sich das sehr präzise wider. Wir sorgen dafür, dass das Bildungspaket durch beachtliche Mehrausgaben im Bereich Bildung und Wissenschaft in den nächsten Jahren ankommt. Genauso hat es die Bürgerschaft letzte Woche auf unsere Initiative hin auch noch einmal bekräftigt – und das hat der Senat in seinen Haushaltsberatungen auch aufgegriffen.”

Pressemitteilung vom 27. Juni 2014

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Philipp-Sebastian Kühn