Kuehn

05. Community-Gespräch im Rathaus

Community HP

Einladung der SPD-Bürgerschaftsfraktion Hamburg:

05. Community-Treffen im Hamburger Rathaus
Donnerstag, 29. Januar 2015, 18.00 Uhr
Hamburger Rathaus, Raum B

Philipp-Sebastian Kühn, Fachsprecher für Schwule und Lesben der SPD-Bürgerschaftsfraktion Hamburg, lädt die Vertreterinnen und Vertreter der Hamburger Community aus Vereinen, Trägern, Initiativen und Gruppen herzlich zum 05. Netzwerktreffen ins Hamburger Rathaus ein.

Im Mittelpunkt wird das von der Gleichstellungsbehörde vorgelegte Richtungspapier zur sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt stehen sowie die Vorhaben und Ideen für die kommende Legislatur der Hamburgischen Bürgerschaft.

Wir bitten um eine Bestätigung der Teilnahme an info[at]kuehn-spd.de

Haben Sie Fragen zu dem Termin? Melden Sie sich einfach bei uns.
Unsere Kontaktdaten finden Sie hier.

Kundgebung für Vielfalt in Hamburg

Vielfalt Demoaufruf

Gemeinsam für Akzeptanz in Gesellschaft und Schule – Hamburg demonstriert Vielfalt

Für den 24. Januar ruft ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis zu einer Kundgebung für eine offene und akzeptierende Gesellschaft – auch in der Schule – auf. Für den gleichen Tag hat eine Gruppe mit dem Titel “Besorgte Eltern” zu einer Demonstration gegen eine vermeintliche “Frühsexualisierung von Kindern” und die “Entmündigung der Eltern” bei der Sexualaufklärung aufgerufen.

Philipp-Sebastian Kühn, Fachsprecher Lesben und Schwule der SPD-Bürgerschafsfraktion, erklärt dazu: “Verschiedene sexuelle und geschlechtliche Identitäten gehören genauso zum Alltag wie Patchwork-Familien oder alleinerziehende Elternteile. Es geht nicht darum, für den einen oder anderen Lebensentwurf Werbung zu machen, wie ein gängiger Vorwurf lautet, sondern schlicht dafür zu sorgen, dass die Wahrnehmung von Vielfalt auch in den Schulen ankommt. Das ständige Ausblenden von Vielfalt kennt nur ein Ergebnis: Diskriminierung und Ausgrenzung. Das wollen wir nicht und unterstützen die Kundgebung ‘Gemeinsam für Akzeptanz in Gesellschaft und Schule. Hamburg demonstriert Vielfalt’.”

Lars Holster, schulpolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschafsfraktion: “Ich bin froh, dass Hamburg eine moderne und offene Stadt ist, in der das Thema ‘Vielfalt’ in den Bildungsplänen der Schulen verankert ist. Wir unterstützen das Schulaufklärungsprojekt ‘soorum’ und legen Wert auf eine zeitgemäße Sexualpädagogik, die Kinder und Jugendliche mit ihren Fragen ernst nimmt. Schülerinnen und Schüler brauchen Informationen und Antworten, um zu selbstbewussten Erwachsenen heranzuwachsen, die Vielfalt offen statt mit Vorurteilen begegnen.”

Kundgebung: Samstag, 24. Januar 2015, um 11.00 Uhr
Hansaplatz, St. Georg

Weitere Informationen: www.vielfalt.hamburg

Ausbau von Community-nahen Testprojekten – am 1. Dezember ist Welt-AIDS-Tag

Kühn AIDS-Hilfe Teddys
Anlässlich der jüngst vom Robert Koch Institut (RKI) veröffentlichten HIV-Zahlen fordert die Deutsche AIDS-Hilfe e.V. den verstärkten Ausbau Community naher Testprojekte. Schätzungsweise 14.000 Betroffene bundesweit wissen aktuell nichts von ihrer HIV-Infektion und setzen damit sich und andere einem erhöhten Gesundheitsrisiko aus. Philipp-Sebastian Kühn, Fachsprecher Lesben und Schwule der SPD-Bürgerschaftsfraktion: „Regelmäßige Tests auf HIV und andere sexuell übertragbare Krankheiten sind ein wichtiger Faktor der Präventionsarbeit und helfen den Infizierten. Wer nichts von der eigenen Erkrankung weiß, steckt andere an und wird nicht optimal medizinisch betreut. Der Community nahen Präventionsarbeit vor Ort kommt daher eine wichtige Schlüsselrolle zu, wenn es darum geht, die Bereitschaft, sich testen zu lassen, zu erhöhen.“

Unter diesem Aspekt bietet Hein & Fiete – Hamburgs schwuler Infoladen – ein bundesweit vorbildliches Angebot für anonyme, szenenahe und vertrauenswürdige Testangebote. Seit 2010 steigt die Zahl der Beratungen und Tests bei Hein & Fiete um jährlich 30 Prozent. Kühn: „Mir war es wichtig, neben den bedarfsgerechten Mitteln, die Hamburg für das Beratungs- und Testangebot aufwendet, Hein & Fiete dabei zu unterstützen, auch die räumliche Situation für die Testung zu verbessern. Daher freue ich mich, dass wir im letzten Jahr zusätzlich 3.800 Euro aus Tronc-Mitteln für die Verbesserung der Ausstattung und des Testangebots zur Verfügung stellen konnten.“ Tronc-Mittel sind einmalige, von den Abgeordneten der Bürgerschaft zu vergebene Investitionsmittel.

Isabella Vértes-Schütter, Abgeordnete im Gesundheitsausschuss, und Philipp-Sebastian Kühn rufen auf, rund um den Welt-AIDS-Tag am 01. Dezember Solidarität zu zeigen. „Bei zahlreichen Veranstaltungen, Infoständen und Benefizverkäufen haben die Hamburgerinnen und Hamburger die Möglichkeit, die Arbeit der Helferinnen und Helfer in den Aidshilfen, schwulen Zentren und Einrichtungen der Drogenhilfe mit ihrer Spende zu unterstützen“, so Vértes-Schütter.

Hinweisen möchten wir auf folgende Termine:

Bärenstark für die AIDS-Hilfe
Philipp-Sebastian Kühn, MdHB, verkauft Solidaritätsteddys
Freitag, 28. Dezember 2014, 14-16 Uhr
im Mercado Altona

Gedenken zum Welt-AIDS-Tag
Gottesdienst am Sonntag, 30. November 2014, 18.00 Uhr
St. Georgskirche am Hauptbahnhof
– hier beginnt 19.30 Uhr der Candle-Light-Walk durch St. Georg
anschließend Glühweintrinken bei Hein & Fiete, Pulverteich 21

Zudem findet am Mittwoch, 03. Dezember 2014, ein Senatsempfang zum Welt-AIDS-Tag im Hamburger Rathaus statt.

Viele weitere Informationen auf aidshilfe-hamburg.de

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CSD 2014 in Hamburg – Grenzenlos stolz!

CSD Hamburg 2014 Header

Philipp-Sebastian Kühn, Fachsprecher für Lesben und Schwule der SPD-Bürgerschaftsfraktion: Es ist wichtig, dass sich die Community mit dem CSD immer wieder zu Wort meldet. Gleichstellung als Ziel ist nicht erreicht. Deshalb geht der Kampf darum weiter. Die SPD-Bürgerschaftsfraktion steht solidarisch an der Seite der Community.

In Hamburg konnten SPD-Fraktion und Senat viel bewegen: Die lesbisch-schwule Jugendarbeit wurde ausgebaut, die Aufklärungsarbeit an den Schulen konnte gestärkt werden und auch im Gesundheits- und Präventionsbereich sind die Angebote ausgebaut worden. Zudem ist Hamburg das erste Bundesland, das die Verfolgung von Homosexuellen nach 1945 systematisch aufarbeitet. Mit Gleichstellungssenatorin Schiedek hat Hamburg eine unermüdliche Kämpferin auf Bundesebene, um die Öffnung der Ehe, die Rehabilitierung der Opfer von Paragraph 175 StGB, die Aufnahme des Merkmals sexuelle Identität in das Grundgesetz und eine Reform des Transsexuellengesetzes voran zu bringen.

Für 2015 freut sich Hamburg auf die Austragung der schwul-lesbischen Fußball Europameisterschaft. Ganz im Zeichen des Sports steht auch der diesjährige Empfang zum CSD im Hamburger Rathaus, an welchem auch dieses Jahr die Regenbogenflagge als Zeichen der Akzeptanz und des Respekts weht.

Dass die Union in Berlin nach wie vor die Gleichstellung von Schwulen und Lesben blockiert, ist beschämend. Längst gibt es eine breite gesellschaftliche Mehrheit für die Öffnung der Ehe. Und selbst, wenn das nicht so wäre: Diskriminierung aufgrund sexueller oder geschlechtlicher Identität läuft den Menschenrechten zuwider. LGBTI-lebende Menschen erleben diese Diskriminierung tagtäglich: Schule, Arbeitsplatz, Familie, ärztliche Versorgung, Ämter, Altersbetreuung – selbst beim Blutspenden. Die Liste ist lang. Die Öffnung der Ehe ist ein wichtiger Schritt und eine zentrale Forderung. Gründe für den CSD wird es also auch nach einem Erfolg genügend geben.

Auch die internationale Situation muss verbessert werden. Die Situation von LGBTI-lebenden Menschen beispielsweise in Hamburgs Partnerstadt St. Petersburg ist unhaltbar. Philipp-Sebastian Kühn, MdHB, freut sich darauf, auch dieses Jahr im Rahmen eines Austauschprogramms des LSVD mit jungen Aktivistinnen und Aktivisten aus Russland sprechen zu können.

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CSD 2014: Im Gespräch mit Senatorin Schiedek

Senatorin Schiedek CSD 2014

CSD 2014: Senatorin Schiedek trifft die Community. Podiumsdiskussion zum Stand der LGBTI-Politik in Hamburg am 31. Juli.

Viel wurde in den letzten Jahren unter dem Stichwort Gleichstellung erreicht – viel ist noch zu tun. Hamburgs Justiz- und Gleichstellungssenatorin Jana Schiedek besucht am 31. Juli das PrideHouse, um mit der Community zu diskutieren. Wie ist der Stand der LGBTI-Gleichstellung in Hamburg? Was ist in Zukunft zu tun? Wie sieht es auf Bundesebene aus? Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt unserer Podiumsdiskussion zur PrideWeek des Hamburger CSD 2014. Die Schwusos Hamburg und der Fachsprecher für Schwule und Lesben der SPD-Bürgerschaftsfraktion Philipp-Sebastian Kühn laden dazu herzlich ein.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die Fragen, Anregungen und die Kritik aus dem Publikum. Eine gute Gelegenheit, um mit Senatorin Schiedek ins Gespräch zu kommen. Denn klar ist, dass es zur vollständigen rechtliche und gesellschaftlichen Gleichstellung noch ein langer Weg ist.

Gerade die homophobe Diskussion zur Aufnahme von Themen zur sexuellen und geschlechtlichen Identität in die Bildungspläne in Baden-Württemberg zeigt sehr deutlich, dass Teile der Gesellschaft offensichtlich weniger weit sind, als viele in der Community dachten. Stehen wir vor einem konservativen Rollback oder ist es ein letztes Aufbäumen ewig Gestriger? Eines darf nicht vergessen werden: Trotz einer spürbaren gesellschaftlichen Liberalisierung werden Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans* und Inter*Menschen in Deutschland nach wie vor diskriminiert und haben noch immer nicht gleiche Rechte und faire Möglichkeiten.

Senatorin Schiedek trifft die Community.
Zum Stand der LGBTI-Politik in Hamburg.

Donnerstag, 31. Juli 2014, 17 bis 19 Uhr
PrideHouse, An der Alster 40, Großer Saal

Mit vor Ort:
Philipp-Sebastian Kühn,
Fachsprecher für Lesben und Schwule der SPD-Bürgerschaftsfraktion,
Arne Platzbecker, Vorsitzender der Schwusos Hamburg (Moderation)

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Philipp-Sebastian Kühn