Kuehn

Studie belegt Schaden durch Studiengebühren

Studiengebühren schrecken ab. Was Schwarz-Grün beharrlich leugnet, belegt eine neue Studie des HIS (Hochschulinformationssystem GmbH). Deutlich nimmt in der jüngsten Vergangenheit die Zahl der Studienbewerber ab. An dieser Stelle muss man immer wieder daran erinnern, dass wir mehr anstatt weniger Studierende in Deutschland und speziell in Hamburg bräuchten. Der Mechanismus ist einfach. Studienreformen wie die Einführung des Bachelor/Master-Systems haben zur Folge, dass die Arbeitsbelastung der Studierenden massiv gestiegen ist. Es bleibt immer weniger Zeit, in der sich die Studierenden ihren Lebensunterhalt in einer teuren Stadt wie Hamburg verdienen können. Nun müssen die Studierenden zusätzlich arbeiten, um die Studiengebühren zahlen zu können, die angeblich ihr Studium so viel besser machen würden.

Kann sich ein Studierender das Studium nicht mehr leisten, muss dieses entweder abgebrochen werden oder der Studierende ist bereit, sich für seine Ausbildung massiv zu verschulden. Es ist klar, dass immer mehr Abiturientinnen und Abiturienten davon Abstand nehmen, ein Studium zu beginnen, für das sie sich verschulden müssen. Die Stadt Hamburg wird in den kommenden Jahren Millionen Euro ausgeben, um das spätere Zurückzahlen der Studiengebühren vorzufinanzieren. Allen wäre damit geholfen, wenn CDU und GAL die Studiengebühren abschafften und einfach den Betrag, der ohnehin aufgebracht werden muss, an die Hamburger Hochschulen überweisen würden. Nur leider regiert im schwarz-grünen Senat keine Vernunft, sondern nur die Ideologie der CDU und der Machtopportunismus der Grünen.

Lesen Sie hierzu mehr auf der Internetseite der Jusos Hamburg, die sich in einer Pressemitteilung zur benannten HIS-Studie äußern. Hier geht es zum richtigen Beitrag auf www.jusos-hamburg.de

SPD Hamburg bleibt bei Mitgliedern vorn

In den Zeitungen dieser Woche konnte man es häufig genug lesen. Die Volksparteien verlieren Mitglieder. Bundesweit hat die SPD erstmals weniger Mitglieder als die CDU. Diesen Umstand versucht die Union als Erfolg zu verkaufen, in Wahrheit jedoch gibt es aus beiden großen Parteien einen Mitgliederexodus. In der SPD vollzieht sich dieser schneller, was auch mit dem Aufkommen der sog. Linkspartei zu tun hat. Generell nimmt in der Gesellschaft die Bindung von Menschen an Parteien, Vereine, Kirchen und Gewerkschaften ab. Dieses generelle Problem muss man mit Sorge betrachten und als Hamburger Sozialdemokraten versuchen wir schon seit langer Zeit, Strategien gegen den Mitgliederschwund zu erarbeiten.

Entgegen dem Bundestrend liegt die Hamburger SPD (11.000 Mitglieder)mit ihren Mitgliedszahlen weiter deutlich vor der CDU (9800 Mitglieder). Vor allem wieder mehr junge Menschen treten der SPD bei. Von 2004 mit 1800 Mitgliedern bis 2008 mit 2400 Mitgliedern verzeichnet die SPD Jugendorganisation, die Jusos, in Hamburg einen deutlichen Zuwachs an Mitgliedern. Jusos sind die SPD Mitglieder unter 35 Jahren. In den vergangenen zweieinhalb Jahren haben die Jusos Hamburg eine erfolgreiche Mitgliederkampagne „Rot und scharf“ entwickelt, die im letzten Jahr 500 neue Mitglieder verzeichnen konnte.

Lesen sie hierzu den Artikel „In Hamburg bleibt die SPD bei Mitgliedern die Nummer eins“, erschienen in „Die Welt“ am 29. Juli 2008.
Klicken sie einfach hier.

SPD gegen schwarz-grüne Studiengebühren

Die SPD in Hamburg spricht sich ganz klar gegen Studiengebühren aus. Die schwarz-grüne Campusmaut ist unsozial, überbürokratisiert und hält vor der Aufnahme eines Studiums ab. Die “nachgelagerten” Studiengebühren von Schwarz-Grün sind eine Mogelpackung. Auf ihrem Landesparteitag hat sich die SPD erneut scharf gegen die Gebührenpläne des Senates ausgesprochen. Den durch die Juso Hochschulgruppe an der Universität Hamburg initiierten Parteitagsbeschluss können sie hier als Pdf-Datei lesen:
spd-lpt-beschluss-050708

Als Mitglied im Wissenschaftsausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft teilt Philipp-Sebastian Kühn diese Kritik. In einem Interview in der neuesten Ausgabe der Informationszeitung der Juso Hochschulgruppe an der Universität Hamburg erklärt Kühn die wichtigsten Punkte, weshalb das schwarz-grüne Gebührenmodell vor allem eines ist: sozial ungerecht.

Die Informationszeitung der Juso Hochschulgruppe können Sie sich hier als Pdf-Datei anschauen: jusohsg_news_06-08

Für weitere Informationen empfehlen wir auch die Internetseite der Juso Hochschulgruppe www.jusos-unihamburg.de

Das komplette Interview mit Philipp-Sebastian Kühn können sie hier als Textversion lesen: »» weiterlesen » SPD gegen schwarz-grüne Studiengebühren

Philipp-Sebastian Kühn