Kuehn

Philipp-Sebastian Kühn: 3. Videoportrait online

Im Zuge des Bürgerschaftswahlkampfes begleitet der NDR vier junge Bürgerschaftsabgeordnete, die erneut für die Bürgerschaft kandidieren. Auch Ihr Billstedter SPD Bürgerschaftsabgeordneter Philipp-Sebastian Kühn gehört zu diesen “Wiederholungstätern”, wie die NDR-Serie heißt.

Das erste kurze Portrait Ihres Abgeordneten wurde auf dem Billstedter Wochenmarkt und im SPD Wahlkreisbüro Billstedt gedreht. Das zweite Portrait ist in der Hamburgischen Bürgerschaft entstanden. Der dritte Teil der “Wiederholungstäter” wurde auf dem Campus der Universität Hamburg gedreht. Hochschul- und Wissenschaftspolitik ist der thematische Schwerpunkt von Philipp-Sebastian Kühn.

Der folgende Link (Homepage von N-JOY) führt Sie direkt zum Video:
Kühn: “Hamburg hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt”

Oder klicken Sie einfach auf das Bild oben.

In den verbleibenen Wochen bis zur Wahl werden noch weitere Teile dieser Serie produziert. Die Bürgerschaftsabgeordneten erzählen von ihren Erfahrungen, von ihrer Arbeit im Parlament, davon, wie der Wahlkampf verläuft und was sie sich für die nächste Legislatur vernehmen. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten und ihnen hier die weiteren Teile vorstellen.

Die anderen Teile dieser Serie sowie die Bürgerschaftsreden Ihres Abgeordneten finden Sie unter VIDEOS. Viel Spass beim Anschauen!

Bildung: Schwarz-Grün steht nicht zu Kürzungen

Auch die Hochschulen bleiben vom schwarz-grünen Kahlschlag in der Stadt nicht verschont. Dabei hatten Senatorin Gundelach und die zuständige GAL-Politikerin Gümbel behauptet, die Hochschulen würden nicht angetastet. Wie kann es also sein, dass Hochschul-Präsidien, Dekane, Mitarbeiter und Studierende geschlossen wie nie auf die Barrikaden gehen?

Fragt man die politisch Verantwortlichen, ist alles gar nicht so schlimm. Ja klar, das Studierendenwerk muss auf den kompletten Mensazuschuss in Höhe von 2,5 Mio. Euro verzichten. Aber schließlich können die doch die Preise in den Mensen und die Semesterbeiträge anheben und dann passt das schon. Ja, die Studiengebühreneinnahmen der Hochschulen fallen zukünftig geringer aus, weil versprochene Kompensationszahlungen wegfallen. Aber das Bisschen 10 Prozent weniger Geld sind nun doch wirklich nicht so dramatisch. Und überhaupt: Den tollen „Effizienzbeitrag“ bekommen wir durch den Abbau von Berichtserfordernissen leicht umgesetzt. Diejenigen, die sich jetzt beschweren, sollen mal ganz leise sein, schließlich hätte alles viel schlimmer kommen können – so sieht es jedenfalls Schwarz-Grün.

Aber schon so sind die vom Senat geplanten Sparmaßnahmen für den Hochschulstandort Hamburg eine Katastrophe: Das Studierendenwerk hatte gerade erst die erste Kürzungswelle verarbeitet und den Notlagentarifvertrag beendet, nun muss es innerhalb weniger Monate 2,5 Mio. Euro zusätzlich herbei zaubern. Da alle Effizienzreserven schon in der ersten Runde ausgeschöpft wurden, bleibt jetzt bei allen damit verbundenen Bauchschmerzen nur eins: Die Studierenden müssen tiefer in die Taschen greifen.

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Hochschulpolitische Offensive der SPD

Moderne HoPo

Der Kreisparteitag der SPD im Bezirk Hamburg-Mitte hat am 05. Februar 2010 einen Antrag zur Ausrichtung sozialdemokratischer Hochschul- und Wissenschaftspolitik in Hamburg Ihres Billstedter SPD Bürgerschaftsabgeordneter Philipp-Sebastian Kühn einstimmig beschlossen. Kühn ist stellvertretender hochschulpolitischer Sprecher der SPD Bürgerschaftsfraktion Hamburg. Der Antrag “Moderne Hochschulpolitik nah am Menschen” greift die aktuelle Politik des schwarz-grünen Senats scharf an und entwirft eine sozialere, gerechtere und bessere Politik für die Hamburger Hochschulen.

Schlussendlich richtet sich der Antrag an den Landesparteitag der SPD Hamburg am 27. Februar, wo er Bestandteil einer erneuerten hochschulpolitischen Positionierung der gesamten SPD in unserer Stadt werden wird. In der Wissenschaftspolitik – wie in den meisten anderen Politikfeldern auch – verwalten CDU und Grüne nur noch den bestehenden schlechten Zustand. Wo Millionen Euro in einem Konzerthaus an der Elbe versenkt werden, fehlt Geld, um sich den tatsächlichen Problemen der Menschen zu widmen. Die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in Hamburg werden sich inhaltlich erneuern, um eine ernsthafte soziale Alternative zur aktuellen Politik des Senats zu bieten.

Lesen Sie hier den Antrag zur Hochschulpolitik (Pdf-Datei):
Antrag Moderne Hochschulpolitik nah am Menschen

Wenn Sie Fragen zum Thema haben, können Sie sich sehr gern an uns wenden. Nehmen Sie Kontakt auf: Klicken Sie hier.

Bundesregierung verspielt Bildungschancen

Bildungsausgaben

Die SPD fordert eine deutliche Steigerung der Bildungsausgaben. Daran müssen sich die Vorstellungen der schwarz-gelben Koalition messen lassen. Um wenigstens auf den Durchschnitt der OECD-Staaten zu kommen, wären rund 25 Mrd. Euro zusätzlich erforderlich; nationale Berechnungen von Bund und Ländern gehen von 13 bis 16 Mrd. aus. Das ist die Messlatte: Dieses Geld muss zusätzlich für tatsächliche Qualitätsverbesserungen im Bildungsbereich zur Verfügung stehen.

Die Bundesregierung macht das Gegenteil. Die aktuellen schwarz-gelben Steuerpläne gehen auf Kosten der Länder und damit auf Kosten der Bildungsaufgaben. Das gefährdet Bildung und Wissenschaft in Deutschland.

Wir fordern:

Bessere Bildungschancen unserer Kinder durch den Ausbau der frühkindlichen Bildung mit einem Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz für alle Einjährigen, eine qualitative Weiterentwicklung des Kita-Bereiches sowie eine bundesweite Beitragsfreiheit bei Kitagebühren.

Die Senkung der Schulabbrecherquote in Deutschland. Wir brauchen mehr individuelle Förderung, mehr Ganztagsschulen und mindestens eine Schulsozialarbeiterstelle für jede Schule. Unser Bildungssystem muss durchlässiger werden.

Keine Studiengebühren für das Erststudium, sondern ein deutlicher Ausbau des Bafögs, auch des Schüler- und Erwachsenen-Bafögs. Das von der Bundesregierung favorisierte

Stipendienprogramm lehnen wir ab. Es kann keinen Beitrag zu einer Verbesserung der sozialen Situation von Studenten und Studentinnen leisten.

Keine Quoten zur Begrenzung von Masterstudiengängen. Stattdessen bedarf es verlässlicher, transparenter Qualitätskriterien für den Zugang zum Masterstudium. Der Bachelor muss grundsätzlich als Qualifikation für ein Master-Studium ausreichen.

Ein Bund-Länder-Studienpakt für gute Lehre, mit dem unter anderem zusätzliches Lehrpersonal und ein Wettbewerb für gute Lehre gesichert sowie soziale Infrastruktur gestärkt werden. Das verbessert die Studienbedingungen und die Betreuung der Studierenden.

Wir müssen im Bildungsbereich mit Siebenmeilenstiefeln vorankommen. Trippelschritte helfen nicht weiter.

Ich wünsche Ihnen ein besinnliches Fest…

Weihnachten Kopie

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

ein bewegtes Jahr neigt sich seinem Ende zu. Ich möchte Ihnen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest im Kreise Ihrer Lieben wünschen. Und selbstverständlich wünsche Ich Ihnen auch ein gutes und erfolgreiches neues Jahr 2010 – ein guter Rutsch gehört natürlich auch dazu.

Das Team des SPD Wahlkreisbüros in Billstedt freut sich darauf, auch im kommenden Jahr gemeinsam mit Ihnen an einer guten Politik für unsere Stadt zu arbeiten. Wir bleiben für Sie ansprechbar und freuen uns auf Sie.

Der schwarz-grüne Senat hat Hamburg in diesem Jahr in eine schwierige Lage gebracht – exemplarisch dafür ist das Regierungshandeln in Sachen HSH-Nordbank. Ich verspreche Ihnen, dass ich mich als Ihr Bürgerschaftsabgeordneter weiter dafür einsetze, diesen Senat dazu zu bewegen, wieder eine Politik zu machen, die den Menschen nützt. Das ist das, was ich von der Oppositionsbank aus tue – sei es bei allgemeinen oder bei Themen meines Hauptpolitikfeldes, der Hochschulpolitik.

Als Mitglied des Eingabenausschusses der Bürgerschaft habe ich aber auch sehr direkt die Möglichkeit, Menschen, die in eine schwierige Lebenssituation geraten sind, zu helfen. Dafür bin ich dankbar. Auch dafür, dass ich als Vorsitzender des Regionalausschusses Billstedt, als Vorsitzender der Arbeiterwohlfahrt in unserem Stadtteil und als zweiter Vorsitzender des Deutschen Roten Kreuzes in Hamburg-Mitte vor Ort für Sie die Dinge besser machen kann.

Nochmals – ich wünsche Ihnen ein frohes Fest.

Ihr Philipp-Sebastian Kühn
Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft

Philipp-Sebastian Kühn