Aktions- und Menschenkette durch Billstedt

KettenreAktion für eine Zukunft ohne Atom: Gemeinsam mit Umweltverbänden und Anti-Atom-Initiativen macht sich die SPD in einem schlagkräftigen Bündnis für den Atomausstieg stark – am 24. April, zwei Tage vor dem Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl.
Reihen Sie sich in die Aktions- und Menschenkette zwischen den Pannenreaktoren Brunsbüttel und Krümmel ein. Für ein unübersehbares Zeichen gegen die Atompolitik der Bundesregierung.
Auch durch Billstedt geht die Menschenkette am 24. April. Reihen Sie sich einfach ein. Ab 13.30 Uhr können Sie die vier Billstedter Sammelpunkte aufsuchen, von denen aus die Kette gebaut wird. Um 14.30 Uhr wird die Menschenkette für rund 30 Minuten geschlossen. Anschließend findet auf dem Billstedter Marktplatz eine regionale Abschlussveranstaltung statt.
Die vier Billstedter Steckenpunkte sind:
Billstedter Hauptstraße/ Reclamstraße
Billstedter Hauptstraße/ Billstedter Mühlenweg
Bushaltestelle Kirchsteinbek
Havighorster Redder/ Paul-Klee-Straße
Auf Ihren Einsatz kommt es an! Reihen Sie sich ein.
Viele weitere Informationen gibt es auf spd.de
und auf der Aktionshomepage anti-atom-kette.de
Laufzeitverlängerung: “Nicht mit uns!”
Hintergrund der Proteste sind die laufenden Verhandlungen der Bundesregierung und der AKW-Betreiber um Laufzeitverlängerungen – auch für alte und unsichere Meiler. “Der Konflikt um den Atomausstieg spitzt sich zu”, schreiben daher die Künstlerinnen und Künstler. “Wir stehen am energiepolitischen Scheideweg: Weiter auf Atomkraft setzen? Nicht mit uns! Wir wollen raus aus einer Technologie, die ein verheerendes Unfallrisiko birgt, den Ausbau von Erneuerbaren Energien blockiert und Tausenden Generationen tödlichen Atommüll aufbürdet.”
SPD verstärkt Menschenkette
Auch die SPD beteiligt sich aktiv an den Protesten als Teil des Aktionsbündnisses, das zur “KettenreAktion” am 24. April aufruft. Aus ganz Deutschland reisen Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten privat, mit Sonderzügen und aus der Region auch in Fahrradgruppen vor allem nach Schleswig-Holstein, um die Menschenkette zu verstärken. Und zusätzlich in rund 50 SPD-Bussen. Mit dabei sind auch viele SPD-Spitzenpolitiker, allen voran Sigmar Gabriel und Andrea Nahles. Denn: “Der Atomausstieg ist auch ein sozialdemokratisches Thema”, bekräftigen sie in einem Brief an die Parteimitglieder.
Quelle: spd.de